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Pulpo

Hier einmal mein Rezept für meine gemeine Krake, ein paar Vorbemerkungen:

In vielen Rezepten wird für den Sud ein komplettes Wurzel-(Suppen-) Gemüsen verwendet, ich halte das für überflüssig, nach meiner Erfahrung bringt das für den Geschmack gar nichts, also sparen wir uns Arbeit und Geld, sprich wir lassen die Wurzeln weg. Auch öfters in Rezepten erwähnt ist die Verwendung eines Korkens, damit die Krake weich wird. Auch das halte ich für unnötig, es kommt hier hauptsächlich auf die Kochzeit an. Einige Rezepte empfehlen die Krake vorher einzufrieren, habe ich noch nicht probiert, vorstellen kann ich mir es aber schon, da die Struktur der Krake durch die Eiskristalle zerstört wird, also wer will gerne. Manche Rezepte verwenden auch den Sud weiter, ich finde ihn viel zu stark, dunkel und ich habe keine Idee wofür man diesen verwenden kann, also weg damit.

Je nachdem was ich mit der Krake machen will erfolgt am Ende die Weiterverarbeitung, hier habe ich die Krake in mundgerechte Stücke geschnitten und eingelegt. Was aber auch grandios ist, die Arme ganz zu lassen und ganz kurz auf einem sehr heissen Grill zu grillen (wenn dann mal wieder Sommer ist).

Hier also meine Krake ohne Einfrieren, Korken und Wurzelgemüse. Ich finde sie grandios….
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Pulpo
Pulpo gekocht, ideal als Vorspeise.
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Krake waschen, Zwiebel, Ingwer grob klein schneiden, Petersilie mit Stielen hacken. Gewürze kurz ohne Öl in der Pfanne anrösten.
  2. Zwiebeln und Ingwer in einem ausreichend grossen Topf in Olivenöl glasig dünsten, Gewürze und Petersilie dazu und den Kraken einlegen. Danach direkt mit Essig ablöschen und ca. die vierfache Menge Wasser dazu. Sud salzen. Der Krake sollte etwa zu 2/3 im Sud sein. Deckel auf den Topf und Herd runter schalten, Der Sud sollte nur leicht sieden.
  3. Das dauert jetzt.... Je nach Größe mindestens 45 Minuten, maximal 75 Minuten. Zum prüfen mit einem scharfen Messer in eine dicke Stelle eines Armes stechen, wenn es glatt und geschmeidig durch geht, dann sollte der Krake soweit sein.
  4. Nach End der Grazzeit Krake herausholen und abkühlen lassen so dass ich ihn anfassen kann ohne mich zu verbrennen. Arme des Kraken am Ansatz abschneiden und je nach späterer Verwendung in Stücke schneiden oder ganz lassen. Stücke wenn ich sie einlegen möchte, einen ganzen Arm für bspw. den Grill.
  5. Alle Arme ab, dann geht es an den Körper. In der Mitte unten sitzt der Schnabel, der muss dringend raus. Ich schneide dann den Kopf ab und den Rest des Körpers in kleine Stücke. Der Kopf selber ist auf jeden Fall essbar, aber nicht so lecker wir Arme und Körper. Ich verwende es trotzdem und misch es einfach unter den Rest.
  6. Die Stücke nun mit Olivenöl, evtl. ein Spritzer Zitrone, Salz etwas grünes (Petersilie oder Koriander oder Schnittlauch) vermengen, etwas Paprika obendrauf und fertig.

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